Seit dem Gruß aus dem Advent des Vorjahres hat sich in
unserer Kirche doch wieder einiges getan.
Bereits zum Weihnachtsfest konnte der gerettete Orgel-engel wieder an
seinem angestammten Platz begrüßt werden.
Im Frühjahr wurden die beiden gut erhaltenen mittelalterlichen Weihekreuze
restauriert,
und rechtzeitig zur kühlen Jahreszeit wurden die restlichen Arbeiten an
der Decke ausgeführt.
Vor Beginn der Innenrenovierung hatte der Förderverein sich insbesondere
des desolaten Schalldeckels der Kanzel angenommen. (Der „Zahn der Zeit“
hatte seit nun mehr als 300 Jahren nahezu ganze Arbeit geleistet!) Im
Laufe des Jahres erfolgte die aufwändige Reparatur.
Bezahlt wurden die Rechnungen des Tischlers und der Restauratorin aus der
Vereinskasse – also aus den Spenden, die Vereinsmitglieder und
Kirchenfreunde gaben. In der ersten Adventswoche wurde der Schalldeckel
wieder angebaut.
Er kann nun bei Gottesdiensten, Konzerten und Führungen bewundert werden.
Im Übrigen können wir davon ausgehen, dass somit bereits ein Drittel des
Aufwandes zur Restaurierung der Kanzel geleistet ist – und dies so fast
nebenbei, denn das Thema des Jahres war ja eigentlich ein anderes...
Eigentlich wollten wir mit
diesem Schreiben etwas mehr zum Thema „Orgelrestaurierung“ mitteilen. Nun
müssen Sie mit einem „Zwischenbescheid“ vorliebnehmen.
Nachdem grundsätzlich die Restaurierungswürdigkeit unserer
„Friese/Runge-Orgel“ festgestellt und ein Restaurierungsziel benannt
wurde, konnten Kostenangebote von Fachfirmen eingeholt werden.
Dies
geschah im Frühjahr.
Eine weitere Bedingung für die Förderfähigkeit war ein schlüssiges
Finanzierungsmodell seitens der Kirchgemeinde. An dieser Stelle konnte der
Förderverein die nötige Sicherheit bieten, indem er die Hälfte des zu
erwartenden Eigenbeitrages (also ca. 12.000 €) zusicherte.
Die Kirchgemeinde hat dann im Spätsommer die Förderung der
Orgelrestaurierung beantragt.
Die Landeskirche hat den Antrag befürwortet und an das Landesamt für
Kultur und Denkmal- pflege weitergeleitet.
Nun warten alle Beteiligten – Kirchgemeinde, Förderverein, Orgelbauer
–voller Hoffnung auf einen Bewilligungsbescheid aus dem Landesamt.
Und wir „Förderer“ müssen auch noch etwas sammeln, um den kompletten
Betrag wirklich vorhalten zu können.